Sonntag, 16. März 2008

Freitag, 21.03.2008 um 11:05 Uhr, Arte : 360º - Geo Reportage - Honeymoon auf Hainan

Zwölf Millionen Urlauber aus dem Reich der Mitte kommen jährlich auf die Ferieninsel Hainan im Südosten Chinas. Viele von ihnen mit der Absicht, sich in diesem Urlaubsparadies das Ja-Wort zu geben. Unter ihnen sind auch Tao Li und Jing Xu. Hainan, im äussersten Süden Chinas, ist gerade einmal zwei Flugstunden von Hongkong und Kanton entfernt. Für wohlhabende chinesische Grossstädter ist die Insel deshalb ein ideales Urlaubsziel: strahlend blauer Himmel, schneeweisse Südseestrände, kristallklares Wasser und fast unberührte Natur mit tausenden Hektar tropischem Regenwald. Die 27-jährige Jing Xu und ihr 33-jähriger Bräutigam Tao Li sind hierher gekommen, um beim Hainan Hochzeitsfestival zu heiraten - nach westlichem Vorbild, ganz in Weiss. Das ist neu in China - früher wurde ganz schlicht standesamtlich im Kreise der Familie geheiratet.

Mittwoch, 19.03.2008 um 23.40 Uhr, ARD : Königreich des Glücks - Bhutan - Staat im Himalaya

Film von Rolf Seelmann-Eggebert

In den Ausläufern des Himalayas zwischen Indien und Tibet liegt eines der letzten Paradiese auf der touristischen Landkarte der Welt: Das Königreich Bhutan, das Drachenreich. Ein Paradies ist dieses kleine Königreich auch für seine Bewohner, denn der König selbst hat jedem seiner Untertanen persönliches und geistiges Glück in der Verfassung garantiert. Rolf Seelmann-Eggebert porträtiert das Königreich des Glücks. Noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gab es im Himalaya ein ganzes Dutzend Königreiche und Fürstentümer. Nachdem nun auch das Ende der Monarchie in Nepal eingeläutet ist, verbleibt als letztes Königreich Bhutan: Es ist so gross wie die Schweiz, umgeben von den volkreichsten Staaten der Erde, China im Norden, Indien im Süden. Bhutans Herrscher, der vierte Druk Gyalpo (Drachenkönig), hat die Zeichen der Zeit früh erkannt. Statt darauf zu warten, dass sein Volk die Demokratie verlangt, hat er mit seinen Beratern eine Verfassung erarbeitet, die in vielerlei Beziehung einmalig ist. Der König, der nur noch repräsentatives Staatsoberhaupt ist, muss spätestens mit 65 Jahren abdanken. Er kann auch vorher durch Parlament und Volksentscheid seines Amtes enthoben werden. Der ersten gewählten Kammer dürfen nur Mitglieder angehören, die einen akademischen Abschluss haben. Einen besonderen Stellenwert hat die Umwelt. So heisst es in Artikel 5 der Verfassung: Die Regierung soll sicher stellen, dass mindestens 60 Prozent der gesamten Landfläche Bhutans für immer von Wäldern bedeckt sein sollen, um die natürlichen Reichtümer zu erhalten und eine Verschlechterung des fragilen Ökosystems der Bergwelt zu verhindern. Am 24. März werden auf dem Boden dieser Verfassung die ersten demokratischen Wahlen in Bhutan stattfinden. Das Glück der Untertanen - gross national happiness - , ist dem vierten Drachenkönig mindestens so wichtig ist wie das Bruttosozialprodukt. Und er ist bei den 700.000 Bhutanern so beliebt, dass sich viele von ihnen gewünscht hätten, es wäre alles beim alten Feudalsystem geblieben. Aber auch mit der neuen Verfassung werden sie schon von Staats wegen glücklich sein.

Sonntag, 16.03.2008 um 21:15 Uhr, 3sat : Zuflucht in Shanghai

Etwa 20.000 Juden flohen am Beginn des Zweiten Weltkrieges nach Shanghai und lebten dort fast ein Jahrzehnt im Exil. Doch was sie hier erwartete, war keine schöne, neue Welt, sondern ein Leben im Ghetto.

(
Originaltitel: The Port of Last Resort)

Ein Dokumentarfilm von Paul Rosdy und Joan Grossman, Österreich/USA 1999

Sonntag, 16.03.2008 um 14:40 Uhr, EinsFestival : Lang Lang in China

Am Klavier hat Lang Lang alles erreicht, was man erreichen kann, dennoch überrascht der chinesische Starpianist sein Publikum immer wieder. Die Dokumentation begleitet ihn auf einer grossen China-Tour im Dezember 2005. Für Lang Lang ist es eine Reise zu seinen Wurzeln, nachdem er China vor zehn Jahren verliess, um in den USA nach einem Studium am berühmten Curtis-Institut in Philadelphia, seine Weltkarriere zu beginnen.

Samstag, 1. März 2008

Freitag, 14.03.2008 um 22:05 Uhr, N24 : Megabrücken im Reich der Mitte

Mittwoch, 12.03.2008 um 15:40 Uhr, 3sat : Der gelbe Fluss (3)

Das Kloster Ta Er Si - China

Der Huang He, der Gelbe Fluss, wird von den Chinesen als göttliches Wesen verehrt. Hintergrundinformationen: Der Huang He, der Gelbe Fluss, wird von den Chinesen als göttliches Wesen verehrt. Sie vergleichen ihn mit einem riesigen Drachen, der sich durch das Land schlängelt, mal sanft, dann sich blitzschnell zusammenziehend, um ohne Vorwarnung zuzuschlagen, über die Ufer zu treten.

Sonntag, 09.03.2008 um 12:45 Uhr, EinsPlus : Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Verbotene Stadt in Peking

Mitten im Herzen von Peking liegt hinter hohen Mauern versteckt ein geheimnisvoller Palast, einfachen Leuten war hier über Jahrhunderte hin der Zutritt verwehrt. Hinter gewaltigen Toren erstreckt sich eine eigene Welt, eine riesige Anlage, abgeschlossen und fremd - die Verbotene Stadt. Von hier aus regierte der chinesische Kaiser umgeben von seinem Hofstaat mit 4000 Angehörigen.

Samstag, 10.03.2008 um 12:50 Uhr, RTL2 : Monkey King - Ein Krieger zwischen den Welten

Nach dem Literaturklassiker `Die Reise nach Westen` inszenierte Regisseur Peter MacDonald ein atemberaubendes Fanatsy-Spektakel über Ehre und Mut, sagenhafte Abenteuer und heldenhafte Taten.

Mittwoch, 05.03.2008 um 20:15 Uhr EinsFestival : Kochen am Krisenherd - China

In der Volksrepublik China sieht Stefan Gates, wie stark die rasante Modernisierung die chinesische Gesellschaft wandelt und auch Einfluss auf jahrhundertealte Essgewohnheiten nimmt. Er verbringt einen Tag in einem Kung-Fu-Fastfood-Restaurant als Küchenhilfe und versucht - jenseits von offizieller Parteidoktrin - mit Menschen über das Thema Armut ins Gespräch zu kommen. Auf dem berühmten Pekinger Nachtmarkt probiert Gates schliesslich eine traditionelle Spezialität: gegrillten Skorpion! Und in einem exklusiven Restaurant der Hauptstadt stehen Tierpenisse ganz hoch im Kurs.

Mittwoch, 05.03.2008 um 15:40 Uhr, 3sat : Der gelbe Fluss

Chinas Geschichte und Gegenwart am Huang He

Stromab - China

Der Huang He, der Gelbe Fluss, wird von den Chinesen als göttliches Wesen verehrt. Sie vergleichen ihn mit einem riesigen Drachen, der sich durch das Land schlängelt, mal sanft, dann sich blitzschnell zusammenziehend, um ohne Vorwarnung zuzuschlagen, über die Ufer zu treten. Der Film folgt dem Lauf des Flusses in zehn Folgen. Die zweite Folge führt durch das unbekannte Quellgebiet am Oberlauf. Immer wieder muss das chinesisch-japanische Team Jeeps und Yaks stehen lassen, wenn die Reise durch die zerklüfteten Täler nur auf dem Fluss und mit Schafsfellflössen möglich ist. In Dali, einem wichtigen Handelsort und Verkehrsknotenpunkt, ergibt sich die Gelegenheit, in einem Krankenhaus zu filmen. Das Besondere an dieser Klinik: Die Patienten werden dort nach der traditionellen tibetischen Heilmethode behandelt. Bei den buddhistischen Tibetern wurde das Kamerateam Zeuge eines "Vogelbegräbnisses" - ein traditionelles Ritual, das mit allem Prunk vollzogen wird.

Montag, 03.03.2008 um 23:40 Uhr, 3sat : Abenteuer Seidenstrasse - Die Karawane der Hoffnung

Wo einst Karawanen Seide transportierten, soll heute eine neue Verbindung zwischen Europa und Asien entstehen. Wo die Karawanen des Altertums Seide und andere Kostbarkeiten über Tausende Kilometer von China ins Abendland transportierten, soll heute eine neue Verbindung zwischen Europa und Asien entstehen. Ein Hilfskonvoi der Europäischen Union hat einen Teil der alten Pisten wiederbelebt: 7.000 Kilometer weit rollten LKW-Kolonnen mit Aufbauhilfe von Brüssel nach Afghanistan. Mit dem Projekt "Neue Seidenstrasse" soll ein Freihandelskorridor zwischen Ost und West entstehen - ein Plan mit strategischer Bedeutung.

Montag, 03.03.2008 um 17:05 Uhr, Arte : Moderne Luftschlösser - Flughafen Shanghai Pudong, China

Sonntag, 02.03.2008 um 13:20 Uhr, 3SAT : Tibet - Mit Pilgern zum heiligen Berg Kailash

Es ist eine abenteuerliche Aufgabe, mit der ein buddhistischer Mönch in Nepals Hauptstadt Kathmandu den deutschen Fotografen Dieter Glogowski betraut: Der Frankfurter soll eine heilige Statue heimlich über die chinesische Grenze nach Westtibet bringen. Denn dort, in einem Kloster am Berg Kailash, war die Statue ursprünglich zu Hause. In den Wirren der Kulturrevolution wurde sie von gläubigen Buddhisten außer Landes geschmuggelt und so vor ihrer Zerstörung bewahrt. Glogowski nimmt die Herausforderung an - zusammen mit Filmautor Peter Weinert, Kameramann Jürgen Volz und Tontechniker Manfred de Lorenzi. Offiziell reisen sie als Touristen, denn für das seit 1950 von China besetzte Westtibet vergibt Peking keine Drehgenehmigung. Die Filmausrüstung wird daher auf das Nötigste abgespeckt, die Kamera ist eine kleine HD-Cam, das Team wirkt nach außen wie eine Truppe von Videoamateuren auf Treckingtour. Vor ihnen liegen Tausende Kilometer durch die kaum erschlossenen Hochebenen des Himalayas, Stunden auf holpernden Ladeflächen rostiger Lkws, eiskalte Nächte, anstrengende Aufstiege auf bis zu 6.000 Höhenmeter - und nicht zuletzt ein nervenaufreibendes Versteckspiel mit den chinesischen Sicherheitsbeamten. Ihr Ziel, der Berg Kailash, wird von den Tibetern als das Zentrum des Universums verehrt. Gläubigen Buddhisten gilt er als irdisches Abbild eines kosmischen Mandalas. Seine Umwanderung ist Meditation, ein Wegstück auf der langen spirituellen Reise, die für die Anhänger Buddhas ein Leben lang nicht zu Ende geht. Dieter Glogowski ist ein Kenner des Buddhismus und der tibetischen Kultur. Seit über 20 Jahren reist er in der Himalaya-Region. Den Mount Kailash hat er schon mehrmalsumrundet. Trotz seiner Erfahrung bringen die Dreharbeiten ihn und das Filmteam wiederholt an ihre physischen und psychischen Grenzen.
Ein Film über eine waghalsige Expedition.

onntag, 02.03.2008 um 12:45 Uhr, EinsPlus : Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Grosse Mauer, China

Mit fast 5.000 Kilometern Länge übertrifft die Chinesische Mauer alle von Menschen errichteten Bauwerke. Die alten Chinesen hielten sie für einen Drachen, aus dessen geschwungenem Schweif ihre Nation entsprungen ist. Zahlreiche Sagen ranken sich um die Grosse Mauer, dabei ist ihre wahre Geschichte noch erstaunlicher als alle Fabeln: Ursprünglich war sie gar nicht als ein Gesamtbauwerk geplant. Zunächst hatten Herrscher konkurrierender Königreiche im Norden Chinas lediglich einzelne Schutzwälle errichtet. Sie sollten die barbarischen Horden aus den nördlich gelegenen Steppen daran hindern, in ihr Land einzudringen. Diese Teilstücke wurden ab dem 3. Jahrhundert vor Christus zu einer einzigen Mauer verbunden.

Samstag, 01.03.2008 um 18:30 Uhr, 3sat : Von Zuoz nach Peking

Nachrichten aus dem globalen Dorf - Reporter Wang ist der erste Schüler aus der Volksrepublik China, der im Internat Lyceum Alpinum in Zuoz abgeschlossen hat. Seine Eltern haben ihn zur Ausbildung in die Schweiz geschickt, damit er später einmal das Geschäft des Vaters übernehmen kann. Wang ist der erste Schüler aus der Volksrepublik China, der im Internat Lyceum Alpinum in Zuoz abgeschlossen hat. Der junge Mann aus Peking wurde so zum Wanderer zwischen zwei Welten. Seine Eltern - reiche Geschäftsleute aus China - haben ihn zur Ausbildung in die Schweiz geschickt, damit er später einmal das Geschäft des Vaters übernehmen kann. Doch der Junge, vom westlichen Lebensstil begeistert, will auf keinen Fall wie sein Vater werden.