Sonntag, 16. März 2008
Freitag, 21.03.2008 um 11:05 Uhr, Arte : 360º - Geo Reportage - Honeymoon auf Hainan
Mittwoch, 19.03.2008 um 23.40 Uhr, ARD : Königreich des Glücks - Bhutan - Staat im Himalaya
Film von Rolf Seelmann-Eggebert
In den Ausläufern des Himalayas zwischen Indien und Tibet liegt eines der letzten Paradiese auf der touristischen Landkarte der Welt: Das Königreich Bhutan, das Drachenreich. Ein Paradies ist dieses kleine Königreich auch für seine Bewohner, denn der König selbst hat jedem seiner Untertanen persönliches und geistiges Glück in der Verfassung garantiert. Rolf Seelmann-Eggebert porträtiert das Königreich des Glücks. Noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gab es im Himalaya ein ganzes Dutzend Königreiche und Fürstentümer. Nachdem nun auch das Ende der Monarchie in Nepal eingeläutet ist, verbleibt als letztes Königreich Bhutan: Es ist so gross wie die Schweiz, umgeben von den volkreichsten Staaten der Erde, China im Norden, Indien im Süden. Bhutans Herrscher, der vierte Druk Gyalpo (Drachenkönig), hat die Zeichen der Zeit früh erkannt. Statt darauf zu warten, dass sein Volk die Demokratie verlangt, hat er mit seinen Beratern eine Verfassung erarbeitet, die in vielerlei Beziehung einmalig ist. Der König, der nur noch repräsentatives Staatsoberhaupt ist, muss spätestens mit 65 Jahren abdanken. Er kann auch vorher durch Parlament und Volksentscheid seines Amtes enthoben werden. Der ersten gewählten Kammer dürfen nur Mitglieder angehören, die einen akademischen Abschluss haben. Einen besonderen Stellenwert hat die Umwelt. So heisst es in Artikel 5 der Verfassung: Die Regierung soll sicher stellen, dass mindestens 60 Prozent der gesamten Landfläche Bhutans für immer von Wäldern bedeckt sein sollen, um die natürlichen Reichtümer zu erhalten und eine Verschlechterung des fragilen Ökosystems der Bergwelt zu verhindern. Am 24. März werden auf dem Boden dieser Verfassung die ersten demokratischen Wahlen in Bhutan stattfinden. Das Glück der Untertanen - gross national happiness - , ist dem vierten Drachenkönig mindestens so wichtig ist wie das Bruttosozialprodukt. Und er ist bei den 700.000 Bhutanern so beliebt, dass sich viele von ihnen gewünscht hätten, es wäre alles beim alten Feudalsystem geblieben. Aber auch mit der neuen Verfassung werden sie schon von Staats wegen glücklich sein.
Samstag, 1. März 2008
Mittwoch, 05.03.2008 um 20:15 Uhr EinsFestival : Kochen am Krisenherd - China
Mittwoch, 05.03.2008 um 15:40 Uhr, 3sat : Der gelbe Fluss
Chinas Geschichte und Gegenwart am Huang He
Stromab - China
Der Huang He, der Gelbe Fluss, wird von den Chinesen als göttliches Wesen verehrt. Sie vergleichen ihn mit einem riesigen Drachen, der sich durch das Land schlängelt, mal sanft, dann sich blitzschnell zusammenziehend, um ohne Vorwarnung zuzuschlagen, über die Ufer zu treten. Der Film folgt dem Lauf des Flusses in zehn Folgen. Die zweite Folge führt durch das unbekannte Quellgebiet am Oberlauf. Immer wieder muss das chinesisch-japanische Team Jeeps und Yaks stehen lassen, wenn die Reise durch die zerklüfteten Täler nur auf dem Fluss und mit Schafsfellflössen möglich ist. In Dali, einem wichtigen Handelsort und Verkehrsknotenpunkt, ergibt sich die Gelegenheit, in einem Krankenhaus zu filmen. Das Besondere an dieser Klinik: Die Patienten werden dort nach der traditionellen tibetischen Heilmethode behandelt. Bei den buddhistischen Tibetern wurde das Kamerateam Zeuge eines "Vogelbegräbnisses" - ein traditionelles Ritual, das mit allem Prunk vollzogen wird.