Freitag, 28. Dezember 2007
Freitag, 08.01.2008 um 18:05 Uhr, arte : WunderWelten - Tibet - Pilger, Yaks und Pferde
Auf den einsamen Hochplateaus im Nordosten Tibets, wo die Yakherden weiden, leben die Khampa-Nomaden. Die chinesische Besatzungsmacht konnte dieses stolzen und unbeugsamen Reitervolkes nicht Herr werden. "Tibet - Pilger, Yaks und Pferde" erzählt vom Alltag der Khampa und ihrem mutigen Kampf um die Bewahrung ihrer Kultur. Noch immer erinnern zahllose Ruinen an die ehemaligen Klöster, in denen einheimische Mönche versuchten, der chinesischen Militärmacht die Stirn zu bieten. Und auch der Geist dieses zähen und allen Widrigkeiten der Elemente trotzenden Menschenschlags hat sich bis in unsere Tage erhalten: So zählen Pilgerreisen genauso zum Alltag der Khampa von heute wie der tägliche und nicht selten entbehrungsreiche Kampf um das für das Überleben dieses faszinierenden Volkes Notwendige.
Montag, 07.01.2008 um 21:15 Uhr, ZDF-Doku : Das Rätsel des gläsernen Bergs
Ein Berg in China birgt ein prachtvolles Geheimnis - das grösste Mausoleum der Welt. Wissenschaftler sind voller Ehrgeiz, ihm sein Rätsel zu entreissen. Ein Jahrtausend musste vergehen, um die Forschungsmethoden soweit zu bringen, dass ein internationales Expertenteam das Unternehmen jetzt wagt. Chinesische Forscher haben kürzlich damit begonnen, nach den Überresten eines gigantischen Mausoleums aus den Zeiten der Tang-Dynastie vor rund 1400 Jahren zu suchen. Kaiser Taizong hatte es samt einer riesigen Totenstadt mit einer Fläche von 182 Quadratkilometern nach dem Vorbild seiner Hauptstadt Chang’an errichten lassen. In der Mitte eines 1200 Meter hohen Berges Zhaoling liess er einen Palast errichten, nicht weniger prunkvoll als einer der Aussenwelt. Zur Grabkammer innerhalb des Berges wurde ein 230 Meter langer Tunnel gebaut und nach der Bestattung des Kaisers Taizong im Jahre 649 mit fünf Steintoren versiegelt. Später, nach dem Sturz der Tang-Dynastie, wurde die riesige Aussenanlage zerstört. Forscher fragen sich heute: Blieben die mächtigen Grabkammern des Kaisers von der Zerstörung verschont? Niemand weiss genau, wo der Eingang zum Totenpalast im Berg liegt. Bisher haben die chinesischen Forscher bereits aus Gräberresten in der Aussenanlage wertvolle Zeugnisse der uralten Kultur zutage gefördert. Jetzt werden sie unterstützt von deutschen und österreichischen Wissenschaftlern, die mit dem Einsatz von Satelliten- und Radartechnik den Weg zur kaiserlichen Grabkammer aufspüren und den Berg so durchsichtig machen wollen, als sei er aus Glas. Und tatsächlich sind die Wissenschaftler jetzt auf die Reste einer Holzbrücke gestossen, nicht irgendeiner Brücke, sondern die, die ehemals zum Eingang des Mausoleums führte! Ein entscheidender Schritt, der die Forscher dem Rätsel um den gläsernen Berg näher bringt.
Samstag, 05.01.2008 um 05:45 Uhr, 3sat : Pilgerreise zum Herzen Tibets
Tibet - das verbotene Königsreich: 1949 proklamiert Mao Tse-tung die kommunistische Volksrepublik China. Noch im selben Jahr marschieren chinesische Truppen in Tibet ein. Die alte Kultur soll systematisch ausgelöscht werden. Nach Angaben der tibetischen Exilregierung fanden 1,2 Millionen Tibeter den Tod, viele Klöster wurden zerstört. Doch der tibetische Buddhismus überlebte. Der Dalai Lama gründete 1959 in Indien eine Exilregierung. Einige der bekanntesten tibetischen Klöster wurden dort wieder aufgebaut.
Freitag, 04.01.2008 um 18:15 Uhr, 3sat : Taiwan - Schatzinsel im Chinesischen Meer
Mit den besten Stücken aus Chinas kultureller Vergangenheit und atemberaubenden Landschaften gesegnet, dazu mancherorts die Symbiose einer archaisch lebenden Gesellschaft und urbanisierter Weltbürger, so wird Taiwan beschrieben. Ein lebhafter Melting-Pot aus Einflüssen der verschiedenen Provinzen des benachbarten Mutterlandes - die Südküste des chinesischen Festlandes liegt rund 160 Kilometer entfernt. Taiwan erfreut sich einer offenbar stabilen Glaubensvielfalt: Taoisten und Konfuzianer, Buddhisten und Animisten leben friedlich nebeneinander, zusammen mit Christen und Muslimen. Dieses reiche geistige Leben prägt Architektur und Rituale des Alltags. Allein mehr als 5.000 Tempel stehen im Land verstreut, darunter eine der grössten buddhistischen Anlagen überhaupt. Den wirtschaftlichen Boom ihrer Insel verdanken die Taiwaner ihren Hightech-Exporten. In der Dreimillionen-Hauptstadt Taipeh ist das derzeit höchste Gebäude der Welt entstanden, mit 101 Stockwerken überragt der gewaltige Turm die imposante Skyline der Metropole. Und die lebt aus den Widersprüchen postkolonialer Lebenswelten: Auf den Nachtmärkten gibt es seltsame Gepflogenheiten, die chinesische Oper zeigt eine für den westlichen Zuschauer eigensinnige Ästhetik. Zum Staunen bringt den Besucher das weltberühmte Palastmuseum, das seit der Kulturrevolution die Schätze aus der Verbotenen Stadt in Peking aufbewahrt. Spektakulär ist der Besuch der 20 Kilometer langen Taroko-Schlucht, wo sich steingraue Wildwasser zwischen Marmorwänden hindurch fräsen: eines der Naturwunder dieser Erde. In der Sprache der taiwanischen Ureinwohner bedeutet TaRoKo "schön".
Samstag, 29.12.2007 um 21:35 Uhr, Arte: Chinas verbotene Stadt - Die Herrschaft der Konkubine
Die Verbotene Stadt im Herzen von Beijing ist eine Ikone des chinesischen Kaiserreichs und die Touristenattraktion des modernen China. In der grössten Palastanlage der Welt residierten 500 Jahre lang die allmächtigen Kaiser auf dem Drachenthron. Im Jahr 1850 betritt ein junges Mädchen die Verbotene Stadt. Ihr Name ist Yehenara. Sie ist eine der 60 Anwärterinnen, unter denen die Mutter des jungen Kaisers Xianfeng seine Gemahlin und seine Konkubinen auswählen wird. Yehenara wird trotz ihrer Schönheit nur zur Konkubine 5. Ranges ernannt, es ist der niedrigste Rang. Zur Gemahlin des Kaisers wird eine andere erwählt, sie soll der Dynastie einen Thronerben schenken.
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