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Samstag, 5. April 2008

Samstag, 05.04.2008 um 18:00, ZDF - Theater : Guangdong Modern Dance Company - Gastspiele beim CHINA Fest Berlin, 2002

Die 1992 gegründete Guangdong Modern Dance Company aus der gleichnamigen südostchinesischen Provinz verbindet reiche chinesische Tradition mit Elementen des westlichen Modern Dance. Als erste professionell arbeitende Tanzgruppe in China leistete sie nicht nur Pionierarbeit, sondern erwarb sich auch schnell grosse internationale Beachtung. Im Spannungsfeld der unterschiedlichen Tanzsprachen entwickelte sich eine eigene, spezifische Ästhetik. Die Stücke sind intensiv, oft minimalistisch und von einer glasklaren, zerbrechlich erscheinenden Schönheit. Zugleich kennzeichnet sie ein hohes tänzerisches und akrobatisches Niveau. Die Gruppe hat mittlerweile Tourneen durch die ganze Welt hinter sich und gastiert bei den wichtigsten internationalen Festivals. Die neuen Arbeiten der jungen Choreographinnen und Choreographen aus dem Ensemble zeigen ausserdem einen rasanten Formwillen und noch individuellere Handschriften als die mittlerweile berühmten Gründer der Company. Die Aufzeichnung verbindet zwei unterschiedliche Abendprogramme, die bei den Aufführungen im Berliner Hebbeltheater und dem Theater am Halleschen Ufer gezeigt wurden. - Gastspiele beim CHINA Fest Berlin, 2002

Samstag, 9. Februar 2008

Donnerstag, 21.02.2008 um 22:45 Uhr, Arte : China Girl - China Girl

Die Regisseurin Sophie Bredier ist in Südkorea geboren und in Frankreich aufgewachsen. Sie begibt sich auf Spurensuche nach dem Bild der asiatischen Frau, sowohl in der asiatischen als auch in der westlichen Welt.

Die Regisseurin Sophie Bredier hat ein gespaltenes Verhältnis zu Asien. In Südkorea geboren, aber in der französischen Kultur gross geworden, empfindet sie den asiatischen Kontinent als fremd und dennoch von rätselhafter Anziehungskraft. Vor allem das in Asien verbreitete Frauenbild verunsichert sie. Die asiatischen Frauen werden von den Männern nur nach ihrem Aussehen beurteilt. Mit den damit verbundenen Projektionen - dem geheimnisvollem Gesicht, der Sanftheit der Züge und der subtilen Erotik - kann sie sich nicht identifizieren. Dennoch weiss sie, wie sehr dieses Bild vor allem als Kontrast zum westlichen Frauenideal gepflegt wird.

Donnerstag, 21.02.2008 um 12:45 Uhr, ZDF-Theater : Meisterwerke der Menschheit - Kunqu - Das Erbe der Ming-Dynastie

Eine der ältesten und einflussreichsten Formen des chinesischen Theaters ist die Kunqu-Oper, aufgeführt von der Beifang Kunqu Opera Troupe in Peking. Kunqu ist eine beeindruckende, farbenkräftige Bühnenwelt, ein faszinierendes Zusammenspiel von tänzerischen Bewegungen und Gesang. Seit ihrer Entstehung vor 600 Jahren hat diese alte Form der Oper eine wechselhafte Geschichte durchlebt. Gerade deshalb gilt sie als die aussagekräftigste der traditionellen, chinesischen Opern. Tiefes Gefühl und anmutige Posen bestimmen das Spiel, betont durch aufwändige Kostüme und Masken. Viele der Stücke glänzen durch schwungvolle Kampfszenen und Martial-Arts-Akrobatik. Meisterwerke der Menschheit zeichnet ein eindrucksvolles Bild der anmutigen Kunqu-Oper, die im raschen Kulturwandel Chinas zu verschwinden droht.