Samstag, 22. Dezember 2007

Samstag, 29.12.2007 um 20:40 Uhr, Arte: Chinas verbotene Stadt - Das Vermächtnis des Despoten

Die Verbotene Stadt im Herzen von Beijing ist eine Ikone des chinesischen Kaiserreichs und die Touristenattraktion der modernen Supermacht China. Die Geschichte der Verbotenen Stadt beginnt mit einem Thronraub. Prinz Zhudi, als viertgeborener Sohn von der Thronfolge der Ming-Dynastie ausgeschlossen, reisst in einem blutigen Staatsstreich die Macht im Reich der Mitte an sich. 1402 stürzt er den rechtmässigen Herrscher und lässt sich zum Kaiser von China ausrufen. Fortan führt er den Namen Yongle, "immerwährende Freude". Zur neuen Hauptstadt macht er seine Residenzstadt Beiping - Beijing. "Nördliche Hauptstadt", nennt er sie. - Das Vermächtnis des Despoten

Samstag, 29.12.2007 um 16:30 Uhr, ARD: Chinas wilder Westen - Film von Jochen Graebert

5.000 Bahnkilometer durch die unermesslichen Weiten Chinas: Vom buddhistischen Tibet ins Land der islamischen Uiguren. Vom eisigen Dach der Welt hinunter in die Gluthitze der Wüste Gobi. Die Reise beginnt in Lhasa, dem einstigen Regierungssitz des Dalai Lama. Mit der neuen Tibetbahn geht es zunächst auf das tibetische Hochplateau, in die Welt der Yakhirten. Und dann hinunter in die Wüste Gobi, bis an den gelben Fluss, die Lebensader Nordchinas. Endpunkt ist die alte Handelstadt Kashgar. Dort, an der Nahtstelle zwischen Ost- und Zentralasien, ist das turkmenische Volk der Uiguren zu Hause. Die Menschen, denen das ARD-Team auf dieser Reise begegnet, leben unter Extrembedingungen. Der tibetische Postbote zum Beispiel, der Briefe und Zeitungen in abgelegene Kloester und Bergdörfer auf über 5.000 Metern Höhe bringen muss. Die chinesischen Bauern am Rande der Wüste Gobi, deren Dörfer vom Sand geschluckt werden. Oder die uigurischen Bauern, die der Mondlandschaft um Turpan dank eines jahrtausendealten unterirdischen Bewässerungssystems die süssesten Weintrauben Chinas abtrotzen. Die Exotik des Westens lockt natürlich Touristen an. Vor allem aber Chinesen, die mit steigendem Wohlstand daran gehen, ihr eigenes Land zu erkunden: In Lhasa etwa stürmen dank der neuen Tibetbahn jährlich zwei Millionen Besucher den Potalapalast, in der Armutsprovinz Gansu vergnügt sich Chinas neue Mittelschichten beim Rodeln in den Sanddünen. Wer diese Reise macht, sieht das Reich der Mitte zwangsläufig mit anderen Augen: So vielfältig und kontrastreich sind die Menschen, Kulturen und Landschaften, dass man sich manchmal fragt: Bin ich hier wirklich noch in China?

Donnerstag, 27.12.2007 um 21:00 Uhr, PHOENIX: Chinas wilder Westen - Nachbarn der Wüste

Im zweiten Teil entdeckt der Rad- Scout Volker Häring ein Land im Umbruch. Je weiter sich Volker Häring auf der einstigen Seidenstrasse westwärts bewegt, umso näher kommt er dem ehemaligen Ost-Turkestan. Höhepunkt und Ziel seiner Reise ist die alte Oasenstadt Kashgar nahe der Grenze zu Pakistan - die "heimliche Hauptstadt" der Uiguren. Die Mehrheit von ihnen sind Moslems sunnitischen Glaubens, die Id-Kah-Moschee im Herzen der Stadt gilt als Mekka Chinas.

Donnerstag, 27.12.2007 um 20:15 Uhr, PHOENIX: Chinas wilder Westen - Erben der Seidenstrasse

Der Sinologe Volker Häring organisiert seit Jahren Radtouren durch das Reich der Mitte. Nun erkundet er den am wenigsten erforschten Teil Chinas mit dem Rad: Xinjiang, die nordwestlichste und grösste Provinz der Volksrepublik. Grösser als Westeuropa, zählt Xinjiang zu den unwirtlichsten Gegenden Zentralasiens. Topografisch betrachtet ist es eine Naturfestung aus massiven Gebirgsketten: Tianshan und Altai-Kette an den nördlichen Grenzen zu Kirgistan, Kasachstan und der Mongolei, das Altun- und Kunlun-Gebirge im Süden sowie der Himalaja, Karakorum und Pamir im Südwesten. Die Berglandschaften umschliessen zwei gewaltige Becken, das Grössere davon ist die Taklamakan-Wüste.

Dienstag, 25.12.2007 um 21:15, PHOENIX: Chinas erster Kaiser

Unter Qin Shi Huangdi (259 bis 210 v.Chr.) entstand ein vereintes chinesisches Reich, das grösser war als das Römische und dieses auch um mehr als 1.000 Jahre überdauerte. Es wurde durch die "Grosse Chinesische Mauer" vor Eindringlingen geschützt. Millionen wirkten mit an der Gestaltung dieses längsten Bauwerkes der Welt. 1974 wurde Qins Grabstätte mit der berühmten Terrakotta-Armee entdeckt - lebensechte Statuen als Wächter seines unterirdischen Mausoleums und seiner Unsterblichkeit.

Montag, 24.12.2007 um 23:10 Uhr, n-tv: National Geographic - Megacities - Hongkong

Hongkong gehört zu den am dichtesten bevölkerten Städten der Welt. Im Grunde besteht die ehemalige britische Kolonie, die 1997 an China zurückgegeben wurde, aus mehreren Städten. Sie alle zusammen gehören heute zu einer Sonderverwaltungszone der Volksrepublik. In Hongkong leben pro Kopf der Bevölkerung mehr Milliardäre als irgendwo sonst auf der Welt! Made in Honkong ist aber auch eine Wirtschaftsmacht. Woher kommt diese enorme Leistungsfähigkeit der sieben Millionen Einwohner zählenden Metropole am Perlfluss?

Sonntag, 23.12.2007 um 21:00 Uhr, ZDF-Doku: Kulinarische Spurensuche (2/6): China

In einem Privatrestaurant in der Geisterstrasse Pekings sind die Gäste scharf auf die tiefroten Flusskrebse, feurig gewürzt. Doch Chinesen denken beim Essen nicht nur an den Genuss, sondern auch an die Wirkung der Speisen: Süsses beeinflusst Milz und Magen, Bitteres das Herz, Scharfes die Lunge. In Yunnan praktiziert Dr. Ho. Für ihn ist Nahrung auch Arznei. Er warnt vor zuviel Gepökelten, zuviel eingelegtem Gemüse und vor überladenen Tischen. Joachim Holtz geht auf kulinarische Spurensuche in China.

Samstag, 22.12.2007 um 14:10 Uhr, n-tv: n-tv Reportage - Oldtimerrallye Düsseldorf - Shanghai

Anfang August machten sich 75 Verrückte auf, das automobile Abenteuer bei den Hörnern zu packen: Mit Oldtimern von Düsseldorf nach Shanghai. Mehr als 12000 km durch das Baltikum, Russland, über den Ural, Sibirien, die Mongolei, durch die Wüste Gobi und China bis Shanghai. Ein unvorstellbarer Marathon für Mensch und Material. Am Start Autos und Fahrer aller Baujahre. Das älteste Fahrzeug, ein Ford B 'Rheinland' von 1932 schnaufte genauso tapfer Richtung Osten wie die Rallye-Legende Heidi Hetzer auf ihrem Opel Rekord, Bj. 1964. Unsere Reporter Jens Paschke und Thomas Ruge waren von Anfang bis Ende dabei.